SegWit 2X – Ein Hard Fork lässt alle Wahnsinnig werden

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English translation please scroll down !!!!

 

SegWit2x – Das Drama zwischen Enthusiasten und Tradern

diese Diskussion wieder angefacht: Am 01.08.2017 – viele Finanzinteressierte werden es noch lebhaft in Erinnerung haben – wurden sowohl der BC Cash – unabhängig New York Consens – als auch BitCoin Gold geboren. Wieder einmal wurde dem BitCoin der baldige Tod prophezeit.

Etliche Artikel und Kommentare, meist ohne fachliche Substanz, sorgten bei dieser Gelegenheit für Verwirrung und Angst über die Zukunft des BitCoins. Die Folge war prozentual gesehen tatsächlich einer der tiefsten Kursverluste, die die Kryptowährung jemals erlebt hat. Letztendlich aber entpuppte sich das Szenario als forcierter Hype, um einen neuen Altcoin zu pushen. Nach der „Schlacht um BC Cash als Seele des realen BitCoins“ wurde es dann ruhig.

Bis jetzt ist die große Panik um den BitCoin jedes Mal ausgeblieben. Aber: Die Marketing-Maschinerie der Gegner ist erst dabei, richtig durchzustarten. Einer der Treiber ist BitCoin.Com, das Portal von Roger Ver.

Zum Verständnis des Hintergrundes: Die Entstehung von SegWit2X

Um zu verstehen, was SegWit ist, muss man sich anschauen, wie er entstand. 2016 diskutierte eine Runde von Kyryptowährungsinvolvierten erst in China und dann in Marseille/Frankreich, ob es sinnvoll ist, die Geschwindigkeit des BitCoin-Netzwerks zu erhöhen. Die Chinesen lehnten das kategorisch mit dem Hinweis ab, dass das Netzwerk schnell genug sei. Außerdem baten die Core Developer darum, die SegWit-Technologie zu promoten. Aber Roger Ver ist bis heute strikt gegen diese Maßnahme. Über sogenannte BitCoin Improval Purposals, kurz BIPs, ist in der BitCoin-Welt seit Langem ein Abstimmungsverfahren über Maßnahmen eingeführt, mit dem die Kryptowährung verbessert werden kann: Zuerst wird das BIP in Form einer Art Whitepaper vorgestellt. Anschließend erfolgt eine Abstimmung über die Implementierung. Nach diesem Verfahren wurde mit BIP 141 auch SegWit vorgestellt. Über den Zeitpunkt der Aktivierung des SegWit kam es dann jedoch zum Streit, der in einem Patt zwischen Nodes und Minern endete

Nodes und Miner

Zum Verständnis: Im Bitcoin-Netzwerk entscheiden in solchen Fragen die Nodes, die eine Mehrheit von 51% inne haben. Nodes kann jeder installieren, im Gegensatz zu Minern bestehen dabei aber keine wirtschaftlichen Interessen, da weder BitCoins erzeugt, noch Gebühren entrichtet werden müssen. Nodes verifizieren die Blöcke, die Miner erstellen. Daher räumte Satoshi Nakamoto den Nodes das Recht zum Abstimmen ein, weil Miner von Natur aus wirtschaftliche Interessen verfolgen. Nodes hingegen haben ein mehr systembedingtes Interesse. Sie unterstützen die BitCoin-Idee eher mit Infrastrukturaufgaben wie beispielsweise der Blockprüfung.

Die Ausnahme: Eine gleichberechtigte Abstimmung

Aber es gibt eine Ausnahme in dieser Praxis: Zum Abschluss von SegWit2X am 16. -18. November dieses Jahres sollen Nodes und Miner gleichberechtigt darüber abstimmen. Vielleicht ist dieses Wissen auch gar nicht verbreitet. Möglich machte dies eine freiwillige Konsensvereinbarung, die mit BIP 8 und 9 festgelegt wurde. Dabei handelte es sich um ein Übereinkommen, das von Core DEV und allen anderen Beteiligten akzeptiert wurde. Zugrunde lag die Annahme, dass die Erhöhung der Geschwindigkeit im BitCoin- Netzwerk von so zentraler Bedeutung für das Verständnis von BitCoin ist, dass diese Entscheidung durch einen weitgehend einstimmigen Konsens erzeugt werden sollte.

Doch die Informationen auf denen diese BIPs beruhten, haben sich im Nachhinein als Fehler herausgestellt.

Der Kompromiss von Mailand

Bei einem Treffen in Mailand wurde festgehalten, dass mindestens 95% aller in dem Prozess Involvierten für SegWit stimmen müssen : Die Entscheidung sollte im Konsens fallen. Danach sollte 6 Monate später der sogenannte „Hard Fork“ auf 2MB-Blocks kommen, der dann die Fähigkeit hat, eigene 2MB-Blocks von SegWit zu ersetzen. Mittlerweile wurde jedoch kurz nach dieser Einigung bekannt, dass sich das Core-Dev-Team nicht an die Absprachen gehalten und somit das Scheitern des Kompromisses verursacht hat. Warum das Core-Dev-Team so handelte, weiß man nicht; Sicherheitsgründe konnten es nicht gewesen sein, denn es ist bekannt, dass SegWit mittlerweile ohne Probleme läuft. Nachdem der Kompromiss von Mailand gescheitert war, zogen die Investoren Geld ab. Statt eines Anstiegs des realen Marktwerts des BitCoins kam es zu dessen Abwertung. Die Fachblätter sagten wieder einmal den Tod des BitCoin voraus.

Das New York Agreement

Damit nun alle dem Konsens im Nachhinein doch noch zustimmen, wollte man in New York erneut darüber debattieren. Würde keine Einigung für SegWit zustande kommen, könnten dann dessen Gegner einfach einen User Activated Hard Fork auf 2MB.Blöcke machen, denn das ist auch ohne Konsens möglich. BIP 91 sollte auch den BIP 148 verhindern. Das wurde schließlich ebenso wie der Reply-Schutz in BIP 91 festgehalten.

Das dieses Treffen in New York überhaupt stattfand, ist auch der Firma „purse.io“ zu verdanken. Diese hatte nämlich in der Zwischenzeit an einem eigenen Core-Programm gearbeitet. Das hatte jedoch nichts mehr mit dem Originalcode von Satoshi Nakamoto zu tun. Purse.ios Core ist in der Lage, SegWit zu integrieren und die Blocksize ohne HardFork auf 2MB zu erhöhen. Beschrieben wurde diese Vorgehensweise mit Extension Blocks hier:

https://blog.purse.io/ready-for-liftoff-a5533f4de0b6Im Mai kam es dann doch noch zu einer Einigung. Sie beinhaltete, dass die Miner in einem Zeitraum von 330 Blöcken SegWit zustimmen mussten – die Phase des „SegWit Lock In“. Also ist nach den ersten 2016 Blöcken mit der Difficulty-Anpassung mit „dafür“ oder „dagegen“ zu stimmen. Wegen der Difficulty-Anpassung und der Möglichkeit, SegWit per Soft Fork zu aktivieren, müssen nach den 2016 Blöcken mindestens 82 statt wie bis dato 95% signalisieren, dass sie das Update eingespielt haben. Alle großen Pools und Nodes folgten diesem Aufruf. Der Abstimmungsverlauf konnte auf der Seite „Coin.Dance“ verfolgt werden.

SoftFolk aktivierte SegWit

Dass es zu dieser Übereinkunft kam, war der Tatsache zu verdanken, dass nun mit „purse.io“ ein weiterer Player einen Core erzeugen konnte, dessen Auswirkungen und Kontrolle niemand für gut hielt. Zu diesem Treffen in New York kamen sowohl von DEV-Core als auch von der BCU-Seite weniger Vertreter als geplant. Einschlägige Blogs berichteten daraufhin, dass ein Boykott und eine „Schlacht der BitCoin-Verfechter um das Herz des BitCoins“ stattfindet. Roger Ver kündigte sogar zu diesem Zeitpunkt an, einen BCU-Coin ausgeben zu wollen. Ironischerweise wurde der BCU-Coin an den Börsen mit Wert gelistet, kam aber nie auf den Markt.

Am 01.08.2017 geschah es dann: SegWit wurde per SoftFork aktiviert. Dass SegWit noch nicht ganz rund läuft und die Gebühren insgesamt senkte, liegt einfach daran, dass bisher nicht alle Walletbetreiber diese Möglichkeit integriert haben. So liegt die Geschwindigkeit jetzt bei ca. 10-12 Tx/s. Maximal sind 14-21 Tx/s möglich. Zum New York Agreement gehörte ebenso die Einigung auf einen bestimmten Block, der dann per HardFork die Blockgrenze von 1MB auf 2MB erhöht, somit SegWit diese Funktion abnimmt und so das vorgesehene, von Satoshi erzeugte Konzept anwendet. Diesen Schritt erleben wir nun voraussichtlich zwischen dem 16.-18.11.2017.

BC Cash hat nichts mit dem New York Agreement zu tun!

Noch eine Anmerkung: BC Cash war ein Split, den die Miner mehrheitlich selbst erzeugt haben, um die Investoren des sogenannten Bitmain-Boost zu beruhigen. Die Miner hatten mit BC Cash reichlich Kapital verschwendet und wollten durch den Split das Geld wieder zurückgeben. Dafür mussten aber Rechner mit höherer Leistungskapazität gekauft werden. SegWit frisst den Leistungszuwachs dieser schnelleren Geräte aber auf, weil mit SegWit weniger Leistung im Mining Netzwerk verlangt wird.

Der kommende Split – Risiko oder einfach nur Panikgeschrei?

Im Vorfeld drehte sich die Diskussion wieder um zwei Coins. Laut Agreement von New York sollte der Split so wie bei den letzten ETH-Forks erfolgen. Das bedeutet, die neue Kette wäre nicht sichtbar – es könnte damit also kein neuer Coin auf den Markt gebracht werden. Das war auch bisher Stand der Dinge. Was dann allerdings passierte, ist nicht mehr von dieser Welt und entbehrt jeglicher Logik. Kein Wunder, dass am Geschehen Interessierte irgendwann gar nicht mehr durchblickten, was vor sich ging.

Es passierte nämlich Folgendes: Die ersten News vermeldeten, dass der Split der Kette zu einer Kollision führen und auf Grund des mangelnden Reply-Schutzes eine Art Double Spend ausgelöst werden könnte. Das heißt, ein Hacker kopiert eine Transaktion von A an B auf die 2. Kette. Anschließend gibt A seine BitCoins zweimal aus – wenn er also an B 5 BTC gesendet hat, schickt er nun mit dieser Aktion 10 BTC auf zwei Ketten.

Satoshis Gedanke in Gefahr

Das Drama um den BC1-Core wurde von Coinbase ausgelöst. Dabei handelte es sich angeblich um ein Update, damit der SegWit2X-Coin gehostet werden kann. In Wirklichkeit war dies allerdings ein Trick. Es wurde ein komplett neues Core-Programm (wie es z. B. auch purse.io entwickelt hat) aufgespielt. Das wiederum löste heftigste Reaktionen wegen möglichen Betrugs aus. Denn daraus hätte resultieren können, dass 51 Prozent aller Beteiligten den BC1-Node und BC1-Core unterstützen, und somit, wie bei Purse, die kompletten Regeln unwiderruflich verändert wären. Der ursprüngliche Gedanke Satoshis würde damit untergraben werden.

Dann ist da noch die Hashrate-Debatte. Viele Menschen verstehen das Prinzip Blockchain in seiner Gesamtheit. Eine Blockchain besteht darin, dass eine große Anzahl von Computern diese durch Mining unterstützt und fördert. Wenn man jetzt eine Blockchain an einem bestimmten Punkt in zwei Stränge teilt – wie bei einer Eisenbahnweiche – dann sind zwei Szenarien möglich. Beim Ersten bleibt alles beim alten. Die Original-„Eisenbahn“ fährt ihren Weg weiter wie gehabt. Daneben gibt es eine weitere Zugstrecke mit anderen Zügen – in diesem Fall also anderen Coins, die sich aus sich selbst generieren. Auf der alten Strecke kann alles weitergehen wie gehabt.

Was wäre jetzt aber, wenn der größte Teil des Personals auf der alten Strecke seine Arbeit niederlegen und zur neuen Gleisanlage am Punkt der Weiche wechseln würde? Das wäre das zweite Szenario. Der Originalzug würde mit weniger Leistung und Unterstützung langsamer fahren. Aber auf der neuen Strecke, die von der Weiche abgeht, würde jetzt alles normal und reibungslos – und vielleicht sogar besser – laufen.

Wenn jetzt also 51% aller Nodes der neuen Ketten – also der neuen Zugstrecke – folgen, werden die Regeln der alten Kette ungültig. Verbildlicht gesprochen: Wir würden auf den alten Schienen mit einer Dampflok fahren. Auf dem neuen Streckenstrang nach der Weiche könnten wir aber auch nicht mit unserer Dampflok fahren, da hier ICEs unterwegs sind. Die Dampflok wäre nutzlos. Noch schlimmer käme es, wenn wir unsere Dampflok dann noch auf der neuen Trasse benutzen würden. Irgendwann käme ein ICE in voller Fahrt auf uns zu und unsere Lok würde dadurch komplett zerstört werden.

Diese kleine Metapher zeigt, dass man sehr gut mit Ängsten spielen kann, wenn keiner weiß, was kommt. Wenn man sich also mit einer Sache nicht auseinandersetzt, können Unsicherheiten zu Panik führen.

Was kommt also wirklich auf uns zu ?

Anhand der Börsen kann man sehen, wie allgemein erwartet wird, dass ein neuer Coin auf den Markt kommt – so oder so. Das muss allerdings nicht unbedingt etwas heißen. Zur Erinnerung: Der BCU-Coin ist auch gelistet und hat niemals das Licht der Welt erblickt. So wird es sich auch dieses Mal verhalten. Der Support bleibt bei der „Dampflok“. Sie wird einige Upgrades bekommen, damit sie einem „ICE“ ähnelt. Die neuen Schienen nach der Weiche – dem Split – bekommen eventuell einen Zug – den neuen Coin – und das warʼs.

Die Hashpower bleibt also auf der Originalkette. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die „Dampflok“ mit all ihren schon gelaufenen Kilometern auf die neue Kette gesetzt. Und die alte Kette? Auf sie käme der neue Coin, der dann eben „Dampflok alt“ heißt oder wie auch immer.

Wie es auch kommen mag, es wird also nur einen Bitcoin geben. Aufkommende Angst ist unbegründet, denn niemand muss entscheiden, welche Kette – Schiene – er bevorzugt. Die Wallets und Börsen folgen automatisch der Kette, die am stärksten verwendet wird. Somit ist der BTC nicht gefährdet und eine Replay-Attacke ist zwar technisch möglich, wird aber nicht durchgeführt.

FAZIT
Kurz gesagt: Viel Verwirrung um nichts. Letztendlich wird keiner, wirklich niemand, einem Wert von 7000 Dollar pro BitCoin das Wasser abdrehen: Er würde sich damit selbst schaden.

Die Frage einer feindlichen Übernahme ist durchaus berechtigt, wenn die neue Kette maßgebend sein soll. Nur dadurch kam die Diskussion darüber, ob der Konsens wohl aufgehoben werden solle und welchen Sinn das haben könnte, erst auf. Es stellte sich heraus, dass die Miner in Zukunft auch im Konsenssystem mitreden wollen.

Meiner Meinung nach wird das aber nicht geschehen. Davon gehe ich fest aus. Nachdem dieses Drama durch ist, bleibt es dabei: Die Nodes bestimmen, da bei 85% von ihnen der Dev-Core läuft. Noch einen Versuch, dass alle, also auch die Miner mitreden dürfen, wird es wahrscheinlich nicht geben, führte diese Diskussion doch überhaupt erst zu dem erlebten Chaos.

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ENGLISH VERSION

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They are doing it again, writing senseless, mindless articles, trying to instil fear in people, hoping that this will push the price of Bitcoin down.

Everyone remembers the 01.08.2017 where the aftermath was the birth of BCCash (independent of the New York Consens) and BitCoin Gold.

What´s ingrained in our minds is the endliess discussions on whether Bitcoin was about to die or not. Thousands of articles, all of which were unclear, were responsible for the biggest price jumps, percentually, that BitCoin has ever experienced.

In the end, it all turned out to be an incredible hype to push a new AltCoin. After all the drama and the „Battle for BCCash at the heart of the real BitCoin“, things have been quiet and so far the market has not panicked.

But the marketing machinery has in reality only just started and right at the front is BitCoin.Com, the portal belonging to Roger Ver.

A short overview on the formation of SegWit2X and what it actually is:
The beginning of SegWit
2016 : In China and then in Marseille a group of people came together to discuss whether the BitCoin network needed to run faster or not. The Chinese refused categorically by saying the network was fast enough. Furthermore, the core developers started to promote the SegWit technology, of which Roger Ver was vehemently apposed.

Miner & Nodes
BitCoin Improval Puropsals, or BIP for short, have always been the subject of a voting procedure in the BitCoin world. First, the GDP is presented in the form of a kind of white paper, then they vote on whether it should be implemented or not. SegWit was presented in GDP 141.

However, since no agreement was reached about when GDP should be activated, there was a dispute which resulted in a stalemate between Nodes and Miners.

To make it clear at this point: In the BitCoin network it is the Nodes with a 51 percent majority which decide. Anyone can install Nodes. Unlike miners, however, they have no economic interests because they neither generate BitCoins nor receive any fees. Nodes verify blocks that miners create.

Therefore, Satoshi Nakamoto has given the Nodes the right to vote because miners inherently have an economic interest, and Nodes accordingly have a more systemic interest in supporting the BitCoin ide, with infrastructure tasks such as block checking.

The exception – everyone is allowed to vote
If you ask anyone today about whats happening, many forget or simply do not know that until the completion of SegWit2X on 16.-18.11.2017 the Nodes and miners coordinate between each other . This was made possible by a voluntary consensus vote. Originally this was BIP8 and 9, meanwhile this information has turned out to be a mistake, in fact it is a convention accepted between Core DEV and all others. The background was the understanding that the speeding up of the BitCoin network is so central to the understanding of BitCoin, that they didnt want to decide it on your own, but wanted to create an almost unanimous consensus.

Milan compromise
It was decided in Milan, that at least 95 percent of all participants must vote for SegWit and thus join the consensus. Then 6 months later, the so-called Hard Fork on 2MB blocks should come, and replace SegWit´s own 2MB blocks ability.

Shortly after this agreement, and through today’s perspective, the Core Dev team did not stick to the agreements and caused the compromise to fail. It can not have been for safety reasons. We know that SegWit is running now and there are no problems.

The New York Agreement
Due to Milan failing and the investors deducting money, the real market value did not increase, therefore a devaluation of BitCoin accured and the technical papers predicted BitCoin´s death once again.

To make sure that everyone agreed to the consensus, the following was decided, and it was recorded in the BIP91 as well as the Reply protection.

This GDP91 should also prevent GDP148. If no one agrees on SegWit, then the others could just make a User Activated Hard Fork on 2MB blocks without consensus.

We have to thank the company purse.io that New York took place at all. They had been working in the meantime on their own core progamme, which had nothing to do with the original code of Satoshi Nakamoto. This core is able to integrate Segwit and increase the blocksize to 2MB without a HardFork.

This procedure with extension blocks was described here: https://blog.purse.io/ready-for-liftoff-a5533f4de0b6

Due to the fact that another player was able to create a core, whose effects and control nobody thought was good, they reached a consensus in May 2017. Both the DEV Core and the BCU side saw there were fewer people than planned, so the relevant blogs reported that there was a boycott and a „Battle of BitCoin Supporters around the Heart of BitCoin“. In fact, Roger Ver even announced that he wanted to issue a BCU coin himself, which would be listed on the crypto exchange, but it never came to pass.

In any case, it was decided that the miners had to agree to SegWit over a period of 330 blocks. This time, 82 percent was enough instead of the 95 percent as in the past.

After the first 2016 blocks, with the Difficulty adjustment, they should have voted in favour or against.

All large pools, as well as nodes, followed this call and you could follow the approval on the Coin.Dance website.

This phase for the 330th block was called „SegWit Lock In“

Up until the 2016 block, because of the Difficulty adjustment and the ability to enable SegWit via Soft Fork, at least 82 percent had to signal that they had recorded the update.

And as we saw on 01.08.2017, SegWit was activated via SoftFork. That SegWit is still not running 100 percent, and the fees as a whole have not been lowered, is simply due to the fact that not all wallet operators have so far integrated this possibility.

So the speed is now at about 10-12 Tx / s of max. 14-21

Incidentally, BC Cash was a split that the majority miners created themselves, to reassure the investors of the so-called Bitmain Boost, and to give them back the money they were wasting. Buying computers with more power was unnecessary as SegWit consumed the increased output of these faster devices, due to the fact that SegWit requires less power in the mining network.

The New York Agreement also included agreeing on a specific block, which then increased the block limit from 1MB to 2MB via Hard Fork, and therefore removed it from SegWit, replacing it through the proposed concept, created by Satoshi.

This is expected to be happening between the 16th-18th of November 2017

The upcoming split – risk or just scaremongering?
The discussion about 2 coins has resumed. According to the New York Agreement, the split should be easy, as with the last ETH Forks, and the new chain should not be visible and no new coin should be created.

And then the following happened:
The first news said that the chain split could lead to a collision, and due to lack of Reply protection a kind of double donation could be triggered: Hacker copies the transaction from (A) to (B) on the 2nd chain, then (A) sends his BitCoins twice. So when he sends 5 BTC to (B), he now sends 10 BTC on two chains.

The drama around the so-called BC1 Core was triggered by Coinbase. This was supposed to be an update so that the SegWit2X Coin can be hosted. In reality, this was a trick and a completely new core program was installed (the same as, for example, what purse.io developed). The consequences of this started a ´war about fraud.

Ultimately, what could have happened was that 51 percent of all parties support the BC1 Node and BC1 Core, and as with Purse.io, the complete rules would have been irrevocably changed.

Satoshi´s original idea would have been totally undermined.

The Hashrate debate.
Many people do not understand Blockchain as a whole. A blockchain is a large number of computers which are supported by mining. Now if you split a blockchain at a certain point into two, like with a railway track, there are 2 tracks. On the first, original track, everything stays the same. On the second track there is a new train with new wagons, in this case a new coin. The original train, just continues on its way.

But what would happen if all the conductors and track maintenance workers stopped working and switched to the new track ?

Ergo, the original train would run slower due to less power and support and everything on the new track would run smoothly.

If 51% of all nodes follow the new track, the rules on the old track become invalid. That means if we travel along the old track with our steam locomotive and then, after the split, we put an ICE onto it, our steam locomotive would not be able to use the new track. It gets even worse when you try it: Our steam locomotive on the new track would simply be destroyed when an ICE train runs into the back of it.

So you see, you can play with peoples fears, and because nobody knows what’s coming, you have to think about these things, otherwise you could start to panik.

So what is really going to happen?

From the Crypto exchanges you can see that a new coin is expected to be created. But this doesn´t mean anything. The BCU Coin is also listed but it´s never seen the light of day.

And that’s the way it is here. The support remains with the steam locomotive which gets a few upgrades to resemble an ICE. The new rail line may possibly get a new coin and that’s it.

The hash power remains on the original track. If this doesn´t happen, the steam locomotive will be put on the new track, with all the kilometers that it has already travelled and the old track gets a new coin which is then called OSL `old steam locomotive, or whatever.

There will only ever be one BitCoin. So don´t worry. Nobody has to decide which track he prefers, because the wallets and exchanges automatically follow the track (chain), which is most preferred. In other words BTC is not endangered. And a Replay Attack is technically possible, but it won´t be carried out.
CONCLUSION
A lot of confusion about nothing. At the end of the day, no one will do anything to jeopardise a Bitcoin worth $7000, because he would then be harming himself.

The philosophy of a hostile takeover, if the new chain should prevail, is justified. Because it raises the question of whether this was the purpose of a consensus. Ultimately, it’s all about miners wanting to have a say in the consensus system in the future.

I myself, firmly believe that nothing will happen.
Whatever the drama, at the end of the day the Nodes decide because 85 percent run the Dev Core. Such an attempt to let everyone have their say, including the miners, will not happen again, because this is what caused this chaos in the first place.

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