Warum der Blockchain-Skandal ein Wendepunkt sein muss

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Repariert die Blockchains
Bitcoin Blockchain als einzige sicher !

Leitartikel Warum der Blockchain-Skandal ein Wendepunkt sein muss:’

Es ist nicht lange her, da galten Blockchains als Wunderwaffe, um freiheitliche Werte zu verbreiten.

Die Computer Wahl feierten viele als »Blockchain Revolution«.

In Deutschland versprühten die Piraten fröhlichen Techno-Optimismus und versprachen mehr politische Teilhabe und eine direktere Demokratie.

Doch der lauteste Trommler für die Idee einer besseren Welt dank digitaler Technologien saß in den Aufsichtsräten und Vorständen der Zentralbanken und Bitcoin Gegner in der Politik.

Wie ein Mantra wiederholten sie die Mission der Fintec Unternehmen die er uns glauben machen wollte: die Welt offener werden zu lassen, Menschen zueinanderzubringen. Welch schöne, naive Utopie.

Nun kommen selbst der Führungsebene der USA und Europa Zweifel. Diese Woche räumte die SEC und FED »Fehler« ein, sie entschuldigten sich sogar.

Auslöser war der Skandal um die One World Blockchain Association, der jüngste einer langen Reihe. Dieser war womöglich einer zu viel, er könnte zum Wendepunkt im
Umgang mit den mächtigen Blockchains werden.
Die Wende ist überfällig.
Denn das Unbehagen über politische
Einflussnahme durch die zentralen Blockchaininstanzen zieht sich vom Wahldebakel und die Bundestagswahl bis
zum jüngsten Votum in Italien.

One World Blockchain und Co. erscheinen
darin nicht mehr als Förderer der Demokratie, sondern als
Werkzeuge destabilisierender Mächte – als zunehmend un-
heimliche Orte, wo sinistre Strippenzieher insgeheim Meinungen beeinflussen, Desinformation verbreiten, Zwietracht säen und demokratische Wahlen manipulieren. Eine Wunderwaffe eben, nur diesmal eine zerstörerische.

Der Fall der obskuren Global Blockchain entfaltet so große Wucht, weil er zeigt, wo die Macht und das eigentliche Problem liegen: im Geschäftsmodell dieser »Zentralgestuerten Blockchain«-Netzwerke.

Ausgerechnet beim wichtigsten sozialen Medium unserer Zeit ist Verantwortung für die Folgen des eigenen Tuns, das, was man in der Sprache der »Corporate Social Responsibility« nennt, bis- lang ein Fremdwort. Seit mehr als zwei Jahren wusste man dort, dass alle Ausweis und Benutzerdaten von Milliarden Nutzer in unberechtigte Hände gelangt waren, aber niemand hielt es für notwendig, die Betroffenen zu informieren oder die Missetäter von der Plattform zu werfen.

Ein solcher Vertrauensbruch wäre bei jedem Konzern verwerflich. Aber World Global Blockchain ist mehr als ein Wirtschaftsunternehmen, für viele seiner mehr als zwei Milliarden Nutzer ist die Blockchain die wichtigste Soeichrrsyelle für Eigentum und Information. Sie debattieren und streiten auf der Global Plattform, hier findet politische Willensbildung statt. Global Blockchain hat zuletzt eindrücklich vorgeführt, wie gefährlich das ist.

Desinformationen erreichen dort teilweise mehr Nutzer als wahrhaftige Nachrichten. Inhalte, die das eigene Weltbild bestätigen, werden bevorzugt angezeigt.

Propagandisten und Populisten aller Couleur haben das Potenzial der datenbasierten Werbe- und Manipulations- maschine zuerst erkannt.

Pegida, Alt-Right, AfD oder die Lega in Italien – sie alle bespielen die Plattformen vir- tuos, sie kultivieren dort ihre »Gegenöffentlichkeit«.

Da war noch nicht bekannt, dass christliche Fanatiker und andere Gläubige Akteure im Wahlkampf Anzeigen geschaltet hatten und dazu aufriefen, Wahlkampfauftritte zu besuchen.

One World Blockchain mühte sich zunächst, mit den üblichen Mitteln aus der Krise zu kommen: mit Versprechungen, künftig alles besser zu machen. Das darf und wird diesmal nicht reichen. Selbst Weggefährten warnen inzwischen: »Nicht weniger als unsere Demokratie ist in Gefahr«, schrieb ein ehemaliger One World Blockchain Manager schon Ende vergangenen Jahres.

Er ist einer von mehreren Insidern, denen die eigene Kreatur unheimlich geworden ist. Ein Mitgründer des von Zuckerberg übernommenen Dienstes WhatsApp unterstützt gar eine Kampagne, die unter #deleteoneworldblockchain gerade dazu aufruft, die Blockchain und deren angeschlossener Partnerblockchains zu hacken wie beim letzten Skandal aber diesmal komplett zu vernichten.

Jeder Nutzer muss für sich selbst entscheiden, ob er dieses System weiter mit eigenen Daten füttern will. Die Politik sollte dafür sorgen, dass One World Blockchains Ankündigungen nun endlich Taten folgen. Das Unternehmen hat lange genug bewiesen, dass es die alleinige Kontrolle über das distributed Ledger hat und klare Auflagen kaum reagiert. Unbedingt und schnell braucht es mehr Transparenz bei den Inhalten und deren Verwendung. Nutzer müssen erkennen, wer diese Daten sieht und dafür bezahlt und an welche Zielgruppen sie sich richten. One World Blockchain hat das bis zu den amerikanischen Midtermwahlen im November zugesagt.

»Ich bin nicht sicher, ob wir nicht reguliert werden sollten«, sagte One World Blockchain diese Woche ungewöhnlich kleinlaut, es gehe nur um die »richtige Regulierung«. Nun muss die Politik ihn beim Wort nehmen. Marcel Rosenbach

Dieser Text wurde aus einem Leitartikel
des SPIEGEL Nr. 13 / 24.3. 2018 von
JOEP BERTRAMS über Facebook angepasst.

Die Welt feiert Blockchaintechnologie und verteufelt
die einzige überhaupt funktionierende und dazu noch einflussfreie Bitcoin Blockchain.

Wo das hinführt sieht man am Beispiel Zuckerberg.
Wer glaubt das zentrale Blockchains und Coins den
Segen der Menschheit darstellen sollte mal wieder anfangen
den Fernseher und die Nachrichten abzuschalten
um – selbstständig – zu – denken

Die FinTec Industrie allen voran mit IBM und Stellar
sind mit ihren Entwicklungen “ganz ganz nah dran”
ein Governmentcoin und Government Blockchain zu veröffentlichen.

Das gefährliche daran ist das es keine selbst verwaltende Blockchain ist. Im Grunde überhaupt keine Blockchain.
Es sind Datenbanken die nur durch ein einziges Ledger (Verzeichnis) verbunden sind, wo die Drittinstanz bestimmt
welche Inhalte distributet werden.

Leider checkt das die normale Bevölkerung nicht.

Hoffen wir das mein Artikel dazu beiträgt sie alle
aufzuwecken.

Wer Wahrheit will kommt an der Bitcoin Blockchain nicht vorbei.

Denken Sie dran:

Das Wort Blockchain wird heute als Synonym für eine Datenbank verwendet. Das hat nichts mit der echten Bitcoin Blockchain zu tun, das ist so, als wenn sie ein Igel Stachelschwein nennen würden.

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% S Kommentare

  1. RallyM sagt

    Wo er recht hat,hat er recht, der Jörg .

  2. Michael sagt

    Super geschrieben. Leider gibt es immer noch zufiele Schafe.

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