Wie fehlende Kenntnisse zu kuriosen Artikel führen

Der Nachfolgende Artikel bringt trauriger Weise die Unwissenheit mancher Zeitgenossen auf den Punkt und zieht Menschen auf diesen Artikel mit einer falschen Attitüde.

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Der Nachfolgende Artikel bringt trauriger Weise die Unwissenheit mancher Zeitgenossen auf den Punkt und zieht Menschen auf diesen Artikel mit einer falschen Attitüde.

Die Überschrift klingt provokant, und der Artikel zieht damit die Aufmerksamkeit auf Thesen, die der Verfasser erstellt hat, welche einem das Ausmaß der Falschinformation erst bewusst werden lässt, wenn man in einem Thema tiefergehend involviert ist.

Im Gegensatz zu der Suggerierung des Titels ist dies eine Hymne auf verdrehte Tatsachen zu Gunsten Bitcoin Unlimited. Man mag mich jetzt nicht falsch interpretieren. Unterschiedliche Sichtweisen auf das BitCoin Netzwerk hat es schon immer gegeben, allerdings nicht so, wie hier beschrieben.

Der Verfasser beruht sich auf einige Leute in der Szene, die angeblich „sich genötigt fühlten“ jeden SoftFork zur Implementierung neuer Möglichkeiten mitzutragen (wie zuletzt die Implementierung von SegWit) und argumentiert, dass zum Beispiel Satoshi jemanden die Verantwortung für die BitCoin Gemeinde überlassen hat und jene Person, weil sie ja gar nicht gefragt wurde, letztendlich verlassen hat (Garvin).

Der Verfasser geht noch ein Schritt weiter, dass diese Lücke durch Greg geschlossen wurde, der dann die Ideologie von Garvin (Blocksize) ersetzte (SegWit) und somit den „alten Konsenz“, dass nichts verändert werden muss, was nicht schon behoben werden kann, auf Grund des Original Cores von Satoshi bricht.

Fakt ist und das ist unumgänglich, so einen alten Konsenz hat es nie gegeben. Heute können wir gerade mal 56 Prozent der Coretechnologie verstehen, so Komplex ist das Vermächtnis von Satoshi Nakamoto. Und wir entdecken immer mehr Abhängigkeiten.

In Wirklichkeit schwindet die Zustimmung für BitCoin Unlimited durch die mangelnde Fähigkeit der Entwickler div. Bugs etc zu beheben, dessen Kettenwirkung gravierend sein können

Folgender Artikel soll das mal verdeutlichen:

https://themerkle.com/community-criticizes-bitcoin-unlimi…/…

Der Gedanke das die ursprüngliche Community wie bei der kommunistischen Revolution überrannt wurden. Diese Leute werden in dem Artikel bezeichnet als „Menschen, die steigende Gebühren und eine Zentralisierung der BitCoin Blockchain durch off-chains (Sidechains Anm.) in Kauf nehmen aus egoistischen Motiven und dem Vorhaben einer Machtkonzentration.

Was der Verfasser hier vergisst ist, dass es gar keinen ursprünglichen Gedanken gab, außer Geld von A nach C ohne B zu schicken.

Das sich das Core Programm so gewaltig verselbständigt hat, dass es nun mehr 1.6 Millionen Nutzer hat, ist dem Umstand zu verdanken, dass es den Grundgedanken der dezentralen, selbstbestimmten Welt gibt.

Des Weiteren werden Abstimmungen im BitCoin Netzwerk per Ja oder Nein getroffen und zwar jeder für sich sofern er einen Fullnode oder Node benutzt.

Der Verfasser mag recht haben, dass aus Kostengründen und der Tatsache, dass es kaum rentabel ist alleine zu minen, immer weniger Fullnodes gibt. Also weniger Miner.

Logischer Weise gibt es daher mehr Nodes, die das Netzwerk supporten.

Der Verfasser ist letztendlich nur darüber frustriert, dass auf Grund dieses Umstandes bei Abstimmungen die Nodes mehr Gewicht haben, als Miner.

In der Debatte geht es also überhaupt nicht mehr um Fakten, sondern verletzte Eitelkeiten und enttäuschte Visionäre, die versuchen ihren Einfluß zu mißbrauchen, um eine notwendige Entwicklung zu verhindern.

Es wird damit gekontert, dass die Lightchain maßgeblich mit Geldern der AXA finanziert wurde und daher eine Machtkonzentration entstand.

Fakt ist das zu dem Zeitpunkt alle Firmen Entwicklungen für die BitCoin Blockchain brachten, da es keine Alternative gab für Finanzierungsmöglichkeiten. Microsoft, Yahoo, usw. haben Milliarden in BitCoin Infrastruktur gesteckt, genauso wie IBM. Auch wenn sie jetzt versuchen die FinTec Industry zu übernehmen.

Es gibt einen guten Grund, warum die BitCoin Blockchain nur ein Abstimmungssystem aus Ja und Nein zulässt.

Diskussionen und Austausch sind wichtig und man muss auch nicht mit jeder Meinung konform laufen, aber wenn man vergißt, das ein Konsenz immer eine Übereinstimmung von Mittelwegen ist und nicht von individuellen Meinungen, dann versteht man, dass am Schluß jeder alleine vor seinem Node sitzt und ein Ja oder Nein auslösen muss.

Und dann wird jeder es spüren, das ein Hard Fork das Ende für alles sein könnte, da der BitCoin nicht stark genug ist eine Splittung zu tragen.

Dann werden beide Seiten untergehen.

Diese Erkenntnis hat BCOIN Unlimited verstanden und scharrt immer mehr Anhänger um sich, um einen User Generated Soft Fork auszulösen.

Denn ein Hardfork kann nur mit 75 Prozent ja stimmen erfolgen.

Die SoftFork und SegWit Befürworter werden einen Termin finden und den SoftFork durchführen, was zu dem Kontrollverlust der anderen führt und das System vorerst gerettet wird.

Auf der anderen Seite eine Blocksize Upsize wird auch kommen, aber dann, wenn ein Konsens von allen getragen wird.

Alle sind sich komischer Weise einig das beide Systeme umgesetzt werden müssen.

Aber genau das sorgt dafür das erst SegWit kommt, denn wenn wir die Benutzer unser Vertrauen verlieren und der Wert des BitCoins dadurch sinkt, dann ist das was wir erschaffen wollten nichts mehr Wert, weil wir niemanden mehr für eine gute Sache begeistern können.

Dann haben wir wieder das alte Sprichwort: „Warum das böse siegt ? Weil das Gute zu blöd ist!“ Oder „Während die schlauen noch Diskutieren überrennen die Dummen die Burg“

https://medium.com/…/is-bitcoin-unlimited-an-attack-on-bitc…

There is a massive propaganda war being waged in the Bitcoin community. The latest salvo comes from a stickied post at the top of /r…
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