BITCOINS UND BLOCKCHAIN - BEGRIFFE, DIE DIE WELT VERÄNDERN

BitCoins was ? Blockchain ist das ein Baukasten ?

Diese und ähnliche Sätze konnte man allerorts vernehmen und noch heute 2008, nach der Einführung und endgültigen Umsetzung 2009, ist nicht allen klar worum es geht.

Dabei geht es hier um nichts anderes, als schlicht ausgedrückt, die Weltordnung und das Finanzsystem, insbesondere, die Art, wie wir bezahlen und wofür Gebühren bezahlen und in welcher Höhe, radikal zu verändern.

Ende 2008, die Finanzkrise hat Ihren Höhepunkt erreicht, tausende Menschen verloren ihren Job und das kapitalistische Wertesystem wurde in seinen Grundfesten erschüttert, weil die Banken das Geld der Anleger, Investoren und Regierungen schlichtweg aus Gier verzockt haben.

In diesem Dilemma wurde der Ruf nach Transparenz in der Geldwirtschaft am Lautesten und Satoshi Nakamoto veröffentlichte das Whitepaper zum BitCoin und der Technik dahinter – Blockchain.

Im lauten Getöse wurde es aber nicht allgemein wahrgenommen, dass die erste bandenunabhängige Währung geboren war und es sollte noch bis 2010 dauern, bevor diese Währung einen Wert bekam und ihren Siegeszug bis 2017 durchzog, widergespiegelt in einem Wert bei 1100 Dollar pro BitCoin aktuell.

Man muss aus heutiger Sicht sagen: Ein Glück lief sie erstmal unter dem Radar und selbst 2014, als der BitCoin sein Hoch mit 1300 Dollar feierte, wurde er nur von Investmentbankern und einigen Nerds wahrgenommen.

Jetzt 9 Jahre nach der Entstehung kommt der BitCoin in der Masse an und das hat er unter anderem auch vielen AltCoins (alternativen kryptischen Währungen neben ihm) zu verdanken, für die die Anhänger massiv Werbung machen, das Prinzip jedoch immer am BitCoin erklären und die Währungen gegen BitCoin verkaufen.

BitCoin hat mittlerweile ein ökologisches Umfeld, welches aus immer mehr Akzeptanzstellen und ATMs besteht. Überall auf der Welt kann man mittlerweile mit BitCoins bezahlen und in Japan ist er offizielle Währung.

Die politische Landschaft der Welt und die angeschlossenen Banksysteme haben in den letzten Jahren massiv versucht das System zu zerstören. Mit dem Erfolg, dass Millionen von Euros und Dollars seitens der FinTec Branche und den Regierungen vernichtet wurden, in halb gare Konzepte und fehlerhafte Blockchains.

Der Versuch die BitCoin Blockchain umzuprogrammieren, bzw. eine eigene zu erfinden sind grandios gescheitert, denn man versucht hier ein perfektes dezentrales System zu kopieren und auf eine zentrale Infrastruktur zu pressen.

SMART CONTRACTS BIETEN NEUE MÖGLICHKEITEN

Mit sog. Smart Contracts kann auf der Blockchain vom BitCoin nicht nur Geld geschickt werden, sondern Werte in diesem dezentralen System, welches über 1,6 Millionen Rechnern läuft und bis heute nicht gehackt wurde, gespeichert werden.  (Zur Erinnerung die BitCoin Raube waren kein Raub sondern die Bank hat die eigenen Konten selber leer geräumt).

Durch das zentrale Verzeichnis, welches nur einmal, gespiegelt auf allen 1,6 Millionen Computern, existiert, werden Werten (Verträgen, Diamanten, Firmengeheimnissen etc.) einmalige Nummern, als Verschlüsselung zugewiesen. Diese Nummern können heute nicht mehr von irgendeinem Computer errechnet oder erraten werden (Hash). Auch der Erzeugercomputer des Schlüssels sperrt sich auf Grund der hohen Verschlüsselungsstärke selbst aus und ist nicht in der Lage zu manipulieren.

Da Smart Contracts nur eine Abfolge von Bedingungen aus dem was man eingibt sind (wenn, oder, dann, Querverweis etc. wie bei Excel) kann man heute in vielen Use Cases Verträge und Bezahlung direkt von Mensch zu Mensch abwickeln ohne Vermittler, da keiner den Smart Contract nach Erstellung mehr manipulieren kann. So kann er beispielsweise beim Hauskauf den Notar umgehen, in dem er automatisch bei einem digitalen Grundbuchamt die Umschreibung wahrnimmt, Zahlungen treuhänderisch automatisiert verwaltet, da er direkten Zugriff auf das Wallet (Konto) des Käufers und Verkäufers hat.

Diese Vielzahl der Möglichkeiten und der Beweis in der Praxis, dass das System einwandfrei läuft, hat Banken und Regierungen erstarren lassen.

In den letzten Jahren wurden haarstäubende Versuche weltweit unternommen, dass generieren von BitCoins und die Nutzung dieser Technologie zu verbieten. Von der Todesstrafe in China, irren Strafen in Russland und den symbolhaften Verhaftungen im Westen, wurde versucht den Menschen in die Ecke der Verbrecher und Steuersünder zu stellen, um so ein moralisches Druckmittel zu entwerfen.

Das hat nichts genützt. Weltwirtschaftskrisen wie Griechenland, Brexit, Indien, Argentinien, Venezuela, Chile etc. haben bewiesen, dass das System nicht abgeschaltet werden kann und es sinnlos ist über das System zu diskutieren. Die Menschen in den Ländern haben den BitCoin einfach genutzt und Tatsachen geschaffen.

Außer in Deutschland gibt es weltweit die Möglichkeit BitCoins unkompliziert am Automaten zu kaufen. Aber auch dieses Land wird nachziehen.

DER WETTLAUF BEGINNT

Die Blockchain kann außer Weltfrieden und Transparenz allerdings noch mehr. Sie hilft Firmen laufende Kosten und Ineffizienz auszumerzen, durch Smart Contracts und automatisierte Prozesse, wie z. B. das Internet of Things (IoT).

Alles was vernetzt ist über einen Internetzugang kann durch die Blockchain und Smart Contracts sinnvoll und dezentral gesteuert werden.

So kann ein Haushaltsroboter niemanden umbringen, weil erst mehr als die Hälfte aller 1,6 Millionen Computerbesitzer, wo die Blockchain drauf läuft, zustimmen müssen und dann müssen auch noch 95 Prozent auf den Knopf drücken.

Da die betroffenen Finanzinstitute und Regierungen das aber nicht wollen, ist ein technischer Wettlauf der Zeit entstanden.

Auf der einen Seite die Finte Branche, auf der Anderen die freien Bürger, die durch

John McAffee, Richard Branson Andreas Antonopoulos und mir, dem Gründer der ersten weltweiten Schule (Satoshi-School), in diesem Bereich, eine öffentliche Stimme bekommen haben, neben zahlreichen anderen, die sich einer dezentralen Welt zugewendet haben und werden.

In einer Welt, wo solch eine Technik möglich ist, mit solch hoher Durchschlagskraft und das Leben von uns allen mehr verändert, als das Internet, will ich lieber Gestalter sein, als Zuschauer.

Ihr

Jörg Molt
CEO Satoshi School
Speakers Excellence Top 100 Trainee & Speaker